Einer der ersten Punkte die ich jemandem erkläre, den ich geschäftlich gerade kennen lerne, ist mein Vermittlerstatus Makler. Dabei bemerke ich oft, dass sich kaum jemand mit dem Unterschied zwischen einem Vertreter und einem Makler auskennt.

Der „Versicherungsdantler“ halt.

Dabei könnte der Unterschied gar nicht größer sein!
Das fängt mit den Gesetzen an, die unsere Arbeit regeln. Dort wird z.B. vorgeschrieben, dass ein Makler unabhängig von einer Gesellschaft im Auftrag seiner Kunden tätig wird. Der Vertreter wird von einer Gesellschaft beauftragt. Einmal ist der Kunde der Chef, im anderen Fall gibt die Versicherung den Ton an. » Mehr Infos zum Makler!

Ich stelle aufgrund dieser Tatsache dann gerne ein paar Fragen:

Frage 1: Preis-/Leistungsverhältnis

Was ist wahrscheinlicher? Dass eine einzige Versicherungsgesellschaft über alle notwendigen Sparten sehr gute Preise und v.a. sehr gute Vertragsbedingungen hat, oder fährt man womöglich besser wenn fast der ganze Versicherungsmarkt zur Auswahl steht?

Frage 2: Loyalität ja! - aber gegenüber wem?

Wenn es einmal zum Schaden und dann zur Leistungseinforderung kommt, hat man dann lieber Unterstützung von einem „Mitarbeiter“ der Firma von der man das Geld fordert, oder von jemandem der gesetzlich und vertraglich als Interessensvertreter des Kunden in die Verhandlung geschickt wird?

Frage 3: Mein Ansprechpartner?

Wenn ich einmal den Anbieter wechseln will, weil beispielsweise die Schadensabwicklung enttäuscht hat, muss ich dann auch den Ansprechpartner wechseln? Oder kann ich alle Verträge von einer Person betreuen lassen?

Mein Chef ist mein Kunde, zusammen legen wir im Laufe der Beratung fest, wo der Weg hingehen soll. Dann lege ich mich ins Zeug um das beste heraus zu holen! Der jährliche Preisvorteil kann auch mal ein vierstelliger Betrag sein, bei einer einzelnen Person. Alles schon gehabt.

Zu guter letzt, aber nicht weniger wichtig: ein Makler, der die Betreuung übernimmt, kann und wird Verträge mit einem bereits passenden Leistungsumfang und -Preisverhältnis gerne beibehalten – und das ohne Kündigung oder einer Veränderung für den Kunden.

„Als Makler verändere ich die Reihenfolge in der Win-Win-Situation bei Versicherungen. Die Versicherung rutscht vom ersten Platz nach unten und gibt nicht mehr den Ton an. Davon profitiert der Kunde am meisten – und glückliche Kunden machen glückliche Makler!“