Wie läuft die Beratung ab?

Was kann ich von Sebastian Kresse erwarten?
Kurzversion für die Eiligen 😉

Kein Gequatsche!

Einzelthemen:
Je komplexer das Thema, desto mehr Termine werden gebraucht – das Risiko wird zuerst analysiert und dann passende Lösungen gesucht.

Vollumfängliche Beratung:
1. Termin Kennenlernen & Bestands- bzw. Risikoaufnahme
2. Termin Vergleich der Angebote und Leistungen ohne technisches Klimmbimm im Gespräch
3. Termin Rückfragen & Beantragung möglich

Biometrische Risiken:
(Berufsunfähigkeit bzw. alles was mit Gesundheitsfragen zusammenhängt)
Aufarbeiterung der bisherigen Krankenhistorie, damit die Versicherungen am Ende auch zahlen, wenn sie sollen.

Der Ablauf einer typischen Beratung ist stark davon abhängig, wie umfangreich die Beratung gewünscht wird.

Sebastian Kresse mit Fragezeichen

Beratung bei Einzelfallanfragen

Ist nur für ein spezielles Produkt oder Risiko meine Hilfe erwünscht, dann wird sich das Gespräch im ersten Termin um alles drehen, was ich wissen und erfassen muss, um eine möglichst passgenaue Versicherungslösung aus dem Tarifdschungel der deutschen Versicherungswelt zu finden.

Falls die Lösung schnell zu finden ist, können wir schon im ersten Gespräch über Ergebnisse in Sachen Anbietern und Produktvarianten sprechen, ansonsten vereinbaren wir dafür einen Folgetermin. Danach erhalten Sie, falls gewünscht, genügend Zeit, die Angebote zu prüfen und „darüber zu schlafen“. Manchmal braucht es das nicht, manchmal schon – kein Problem! In manchen Versicherungsbereichen, wie z.B. einer privaten Krankenversicherung trifft man eine Entscheidung fürs Leben. Da wird es vielleicht auch mit zwei oder drei Terminen in Sachen Tarifsuche noch nicht zu Ende sein.

Ablauf einer vollumfassenden Beratung

Wenn Sie am Anfang des Berufslebens stehen und der Quälerei durch lästige Versicherungsthemen noch bevor stehen – oder wenn die bisherige Versicherungssituation kritisch durchleuchtet werden soll – bietet sich eine vollumfassende Beratung an. Die erstreckt sich gewöhnlich über zahlreiche Risiko- und Vorsorgebereiche. Allerdings bleibt der Leitspruch

„Kein Gequatsche!“

bestehen. Ich möchte mich dringend nur über die Themen unterhalten, die ungelöst Katastrophen auslösen können. Nämlicherweise gehören dazu im Laufe eines Erwerbslebens die Risiken der Haftpflichtversicherung, Arbeitskraftabsicherung (Berufsunfähigkeit und Varianten, Unfallversicherung, Tagegeld), Todesfall- und Pflegerisiko. Für die Zeit nach der harten Arbeit bleibt noch die Thematik Altersvorsorge übrig, die genauso für den Erhalt der Existenz notwendig ist.

Weitere Versicherungsthemen – und da ist noch ne Menge übrig – bitte ich bei Interesse einfach nachzufragen. Also wenn die Zähnchen oder das Handy abgesichert werden sollen kann ich gerne behilflich sein, ich käme nur nicht auf die Idee das als grundlegend existenzbedrohend zu betrachten ;-).

So könnte ein musterhafter Ablauf aussehen. Tut er meistens aber nicht, weil jeder mit seinem eigenen Tempo vorangeht. Manchmal findet man eine Entscheidung schnell, manchmal dauert es. Ich bin für jeden Fall mit an Bord und werde Sie nicht unter Druck setzen.

1. Termin

Kennenlernen, Bestandsaufnahme & Risikoabfrage

Wir lernen uns kennen, sprechen auch erstmal über Gott und die Welt – ich bin überzeugt, dass ich mit Kunden die mir sympathisch sind und bei denen ich nicht Brechreiz verursache viel lieber zusammen arbeite. Beim Gespräch werden wir persönliche Details genauso besprechen und erfassen, wie die bestehende Versicherungssituation. Außerdem werde ich versuchen bestmöglich herauszukitzeln, auf welche Risikobereiche oder -erweiterungen wir besondern achten müssen. Man könnte es auch bedarfs- und risikogerechte Beratung nennen ;-).

2. Termin

Tarife Alt vs. Neu, Leistungs- & Preisvergleich

Ich habe mir anhand meiner Aufzeichnungen Gedanken gemacht und den Versicherungsmarkt durchleuchtet. Wir stellen im zweiten Termin ggf. vorhandene Absicherungen leistungs- und preismäßig mit meinen Vorschlägen gegenüber oder sprechen bei neuen Themen grundsätzlich die Möglichkeiten und deren Auswirkungen durch.
Bitte in diesem Bereich keine technische Analyse mit 200 Seiten,blinkenden Ampeln und bunten Wimpeln erwarten. Ich bin überzeugt, dass Themen, die ich nicht mit einem weißen DIN A 4 Blatt und einem Stift erklären kann, auch nichts bei meinen Kunden zu suchen haben. Ich versuche also alle Themen, so kompliziert sie auch sein wollen, auf eine angenehme Art im Gespräch mit persönlichen Notizen aufzufächern. Vor jeder Entscheidung soll die Erkenntnis aufgehen, was abgesichert werden soll und wie die Lösung dafür funktioniert. Fragen dürfen jedezeit gerne umfassend gestellt werden.

3. Termin

Rückfragen klären, Alternativen zeigen, Versicherungslösungen beantragen

Wir kommen nochmal zusammen und gehen offene Fragen durch. In manchen Fällen konnte Lösung A & B nicht den richtigen Umfang treffen und wir suchen dringend Lösung C. In vielen Fällen bringen wir jetzt die gewünschten Versicherungslösungen auf den Weg.

Sonderfall „Biometrische Risiken“

Ein biometrisches Risiko bezeichnet im Versicherungswesen ein versicherbares Risiko, welches das Leben und/oder den Lebensunterhalt der versicherten Person(en) betrifft. Danke Wikipedia, das hätte ich nicht schöner sagen können. 😉

In vielen meiner Beratungsgespräche geht es um biometrische Versicherungslösungen wie

  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Grundfähigkeitenversicherung
  • Erwerbsunfähigkeitsversicherung
  • Schwere-Krankenheiten-Versicherung
  • Unfallversicherung
  • Risikolebensversicherung

Diese Themen haben gemein, dass der Versicherer ein erhöhtes Interesse daran hat, vor Abschluss der Versicherung den Gesundheitszustand und die Lebensumstände der zu versichernden Person kennen zu lernen. Er frägt im Antrag mit den Gesundheits- und Risikofragen auch viele Bereiche mehr oder weniger eindeutig ab. Das bedeutet für mich, dass wir für den erfolgreichen Antrag – und noch viel wichtiger – um am Ende eine funktionierende Versicherungslösung zu bekommen, die Fragen wahrheitsgemäß beantworten müssen. Damit das gelingt, mache ich mir mit Ihnen zusammen ein Bild der bisherigen Krankenhistorie. Denn am Ende entscheidet, was bei Arzt und Krankenkasse in den Akten steht – und nicht an was sich der Kunde noch erinnert. Deshalb wird in vielen Fällen vor der Versicherungsbeantragung die Patientenakte vom Arzt und die Patienteninfos von den Krankenkassen angefordert. Mit diesen Infos starten wir je nach Bedarf anonymisierte oder teilanomysierte Voranfragen, um die Bereitschaft des Versicherers, Ihre persönliche Gesundheits- und Risikosituation zu versichern, abzuklären. Denn erst mit dem Wissen, wer Sie so wie Sie sind, versichern will, kommen wir in die nähere Auswahl der Anbieter.

Warum gebe ich diesem Thema so viel Raum? Weil die düstere Vergangenheit und die unredliche Tätigkeit vieler Marktteilnehmer dazu beigetragen hat, dass sich die Menschen bei diesen Themen verunsichert fühlen („Die zahlen doch eh nicht!“) und die gesamte Branche unter dem schlechten Ruf leidet. Ich möchte mit meiner Arbeit ein Statement für Versicherungslösungen setzen, die nicht nur gut aussehen, solange sie im Ordner abgeheftet sind, sondern auch funktionieren, wenn man sie braucht!